Nach der Wahl: Die Lage der LKR

Die LKR hat eine klare Wahlniederlage erlitten. Da gibt es nichts zu beschönigen. Wir hätten 20 (zwanzig!) mal so viele Stimmen bekommen müssen, um unsere Mindestziel, 0,5% der Zweitstimmen und damit die Wahlkampfkostenerstattung, zu erreichen. Das ist für uns alle eine Riesenenttäuschung.

Wahlniederlage

Offenbar haben wir nicht eine unserer potentiellen Wählergruppen erreicht. Unsere Ansprache war nicht geeignet, unser Zielpublikum, nämlich die vielen Regierungs-Skeptiker und -Unzufriedenen aus dem konservativen Spektrum auf uns aufmerksam zu machen. Es gelang nicht, in die Medien zu kommen.

Die Botschaft der LKR „ging nicht viral“, d. h. die Mundpropaganda funktionierte nicht. Wer unsere Botschaften zufällig sah, fühlte sich nicht animiert, den Kontakt zu vertiefen oder gar seinen Freunden davon vorzuschwärmen.

Ermutigendes

Aber es ist nicht alles schlecht gelaufen. Trotz der geringen Ressourcen gelang es der LKR, in neun der 16 Bundesländer teilzunehmen, darunter auch Hamburg.

In Hamburg hatten wir zudem einen Direktkandidaten. Wir führten einen Wahlkampf mit Plakaten, mit Straßenständen, und in den sozialen Medien. Dafür, dass niemand in unseren Reihen mit so etwas Erfahrung hatte, haben wir uns gut geschlagen.

Die Zukunft

Im November wird ein Bundesparteitag stattfinden, auf dem auch der LKR-Bundesvorstand neu gewählt wird. Dieser neue Vorstand hat die Aufgabe und die Möglichkeit, aus den bisherigen Fehlern zu lernen und der LKR den ihr gebührenden Platz in der deutschen Öffentlichkeit zu erarbeiten.

Deshalb unsere Bitte: Bleiben Sie uns gewogen. Die LKR hat eine Niederlage erlitten, aber aufgeben kommt nicht in Frage: Denn die Probleme und die politischen Inhalte, die die LKR vertritt, bleiben aktuell.

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