Meine LKR-Woche

Hamburg, 10.7.2020. Diesmal von Wolfgang Schlage.

Die Linke und die Gewalt – I

Ein Fernseh-Bericht (4 Min.) von Radio Berlin-Brandenburg (RBB) vom Dienstag, 7. Juli, berichtete dezidiert über erschreckende linke Gewalt im links-grünen Berlin, nämlich in der Liebigstraße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. (Meinen Glückwunsch, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk so etwas überhaupt berichtet.) Die Urheber der Gewalt werden, wie aus dem Bericht deutlich wird, von der Berliner Politik geschützt.

Am nächsten Tag äußerte sich dazu Monika Herrmann (Grün), Bürgermeisterin des Bezirks. Vordergründig verurteilt sie diese Gewalt: „Besonders Familien leiden unter diesen Angriffen. Denn gerade Kinder können solche Attacken weder einordnen noch verarbeiten.“ Aber, so fragt man sich: Sie findet Gewalt in Ordnung, solange sie sich nur gegen Erwachsene richtet? Weil diese die Attacken angeblich „einordnen“ können? Uns fehlt auch ihre Ankündigung, dass die Bezirksregierung die Urheber der Gewalt ausfindig machen und im Rahmen der Gesetze streng bestrafen wird.

Das ist Doppelsprech: Während sie so tut, als verurteile sie Gewalt, stellt sie der „richtigen“ Gewalt einen Freibrief aus.

Als Hamburger können wir dankbar sein, wenn Berlin sich als linkes Laboratorium zur Verfügung stellt, wo man sehen kann, dass die angeblich menschenfreundliche linke Politik in Wirklichkeit menschenfeindlich ist.

Die Linke und die Gewalt – II

Der linken- und feminismuskritische Blogger Hadmut Danisch berichtet, wie linke Kräfte versuchen, ihn mundtot zu machen. Schon seit längerem, so schreibt er, riefen sie dazu auf, ihn bei seinem Arbeitgeber zu denunzieren. In letzter Zeit würden Hetzflugblätter in die Briefkästen der Nachbarschaft eingeworfen. Und zuletzt gab es ein Graffiti in der Anlage seiner Wohngenossenschaft, das ursprünglich lautete: „H. DANISCH RECHTER, HETZER & FRAUENFEIND!“ (Mittlerweile von der Hausverwaltung unkenntlich gemacht.)

In der Presse haben Sie vermutlich davon noch nichts gelesen. Ich auch nicht. Ohne mich nun inhaltlich für oder gegen Hadmut Danisch positionieren zu wollen, frage ich mich: Wie viele Menschen sind durch solche auf die Vernichtung der Person zielende Aktivitäten schon zum Schweigen gebracht worden? Und zwar ohne dass irgendjemand aus Regierung oder Medien es problematisiert!

Demokratie wird durch das Dulden solcher Aktionen zerstört.

Die CDU-Frauenquote

Dass eine Partei, die von Frauen dominiert wird – Kanzlerin, Parteivorsitzende, EU-Kommissionspräsidentin sowie die überaus medienaffine Landwirtschaftsministerin; hier ein göttliches Foto dazu –, eine Frauenquote braucht, treibt einem ein Lächeln ins Gesicht. Das Lächeln vergeht wieder, weil diese Maßnahme die innerparteiliche Demokratie ausgehebelt. Ob eine solche Quote mit dem Parteiengesetz zu vereinbaren ist, wird vermutlich irgendwann gerichtlich geklärt werden. Angesichts des Linksdralls in der jüngsten Verfassungsrechtsprechung bin ich nicht sicher, ob die Gerichte diesen Anschlag auf demokratische Verfahren zurückweisen werden.

Ich kann Ihnen versichern: Die LKR heißt die Mitarbeit von Frauen willkommen. Aber sie plant keine Einführung einer Frauenquote.

Der traurige Trend

Die Linksbegeisterung der herrschenden Klasse in Medien und Politik beschleunigt sich. Einen schnellen Sieg dagegen kann man nicht erreichen. Bitte bleiben Sie bei uns, wenn wir von der LKR versuchen, dem in stetiger, solider Aufbauarbeit etwas entgegenzusetzen.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und eine angenehme Woche!

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