Liberal-Konservative Netzwerke in Deutschland

Hamburg, 17. Jan. 2020. Die Unzufriedenheit mit der deutschen Politik in Bund und Ländern wächst bei Vielen mit liberal-konservativen Grundeinstellungen. Sie wächst parteiübergreifend bei Mitgliedern von CDU, FDP, LKR und AfD. Sie wächst bei vielen, die keiner Partei angehören. Sie wächst bei solchen, die keiner Partei angehören wollen, weil sie Parteien generell nicht die Lösung der heutigen Probleme zutrauen.

Viele sind alarmiert. Die Politiker, vom links-grünen Zeitgeist getrieben, jagen im Moment angeblich idealistischen, aber in Wirklichkeit unerreichbaren Zielen hinterher. Und sind dabei, als Nebenwirkung, die Grundlagen Deutschlands zu zerstören: die kulturellen, die sozialen und die wirtschaftlichen. Die Jugendlichen, die sich jetzt für „Fridays for Future“ und für „no borders, no nations“ begeistern, werden dafür teuer bezahlen.

Konservative Netzwerke

Als Reaktion bilden sich immer mehr liberal-konservative Initiativen und Netzwerke. Wir stellen hier die wichtigsten uns bekannten vor:

  • Innerhalb von CDU/CSU:
    • Werteunion (<https://werteunion.net/>). Die Werteunion akzeptiert CDU/CSU-Mitglieder als Mitglieder und nicht Parteigebundene als Förderer. (Beitragspflichtig)
  • Im Parlament:
    • Der Liberal-Konservative Kreis (LKK) mit Mitgliedern aus CDU, CSU, FDP (keine Website bekannt).
  • Außerparlamentarisch:
    • Hallo Meinung (<https://www.hallo-meinung.de/>), ein Bürgerforum, initiiert von Unternehmer Peter Weber. Es ist rechtsstaatlich, demokratisch, marktwirtschaftlich, einwanderungskritisch; es will Vielen erlauben, ihre Meinung frei von Beschränkungen und Angst zu äußern. (Beitrag: 3 Euro/Monat)
    • Schwarmintelligenz: Jährliche „Netzwerktreffen der Bürgerlichen“, im Sommer 2019 schon das vierte Mal. Organisiert von Klaus Kelle (sein Blog: <https://denken-erwuenscht.com/>).
    • Kelle-Stammtische, ein Ableger der „Schwarmintelligenz“, ebenfalls initiiert von Klaus Kelle. Diese Stammtische sollen eine regelmäßige regionale Vernetzung ermöglichen. (In Hamburg gab es jetzt den 2. Stammtisch dazu.)
    • Die Atlas-Initiative (<https://atlas-initiative.de/>), initiiert von Markus Krall (dem Volkswirt und Krisenprophet; <https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Krall>) für Recht, Grundgesetz, Aufklärung und Marktwirtschaft. (Jahresbeitrag Euro 100,00). Im Moment ist unklar, was diese Initiative konkret vorhat.

Erster Eindruck

Alle diese Initiativen wissen noch nicht so recht, wie man den Kurs der deutschen Politik wirklich ändern kann. Sie wissen aber, dass es erst einmal „Masse“, d.h. eine große Anzahl von Unterstützern braucht, um etwas zu ändern. Welcher Weg am Ende zum Erfolg führen wird, weiß nach unserem Eindruck im Moment niemand. Einig sind sie sich allerdings in einem: Die Information der Bevölkerung muss verbessert werden. Ohne eine Änderung der Medienlandschaft, die liberal-konservativen Ansichten und den entsprechenden Fakten einen viel größeren Raum geben, wird sich nichts ändern.

Die LKR Hamburg meint:

Informieren Sie sich! Überlegen Sie, ob Sie sich einer oder mehreren Initiativen anschließen wollen! Wenn Sie es sich leisten können, bitte scheuen Sie die Mitgliedsbeiträge nicht, wenn Sie von einer Initiative überzeugt sind. Demokratie – das vergessen die meisten – braucht auch den (finanziellen) Einsatz der Bürger. Nur zur Erinnerung: Eine Diktatur käme sicherlich teurer.

Die LKR Hamburg sieht in diesen Initiativen Chancen, die eine Partei allein nicht hat. Sie ist gern zur Zusammenarbeit bereit, sofern die Initiativen im Spektrum der LKR-Auffassungen liegen. Denn von nichts profitiert der links-grüne Mainstream so sehr wie von der Zersplitterung der liberal-konservativen Bürgerlichen, wie wir sie im Moment vorfinden. Wir wünschen diesen Initiativen viel Glück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

42 ÷ 7 =